Haarausfall · PRP

Haarausfall: Ursachen abklären und gezielt behandeln – in Wien Privatärztin für Allgemeinmedizin · Wien 1010

Haarausfall hat viele mögliche Ursachen – von Eisenmangel über die Schilddrüse bis zu hormonellen Veränderungen. Eine wirksame Behandlung beginnt deshalb mit der Suche nach dem Grund.

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Ursachen

Häufige Ursachen

  • Eisen-, Vitamin- oder Eiweißmangel
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Hormonelle Veränderungen, etwa nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren
  • Starke Belastungen, Infekte, Operationen oder Diäten (Haarausfall setzt oft erst Monate später ein)
  • Erblich bedingter Haarausfall
  • Medikamente

Oft wirken mehrere Faktoren zusammen. Bei Hinweisen auf eine Erkrankung der Kopfhaut erfolgt eine Überweisung an Fachärztinnen und Fachärzte für Dermatologie.

Ablauf

So läuft die Abklärung ab

01

Erstgespräch

Beginn, Verlauf und Muster des Haarausfalls, Vorerkrankungen, Medikamente, Ernährung und Belastungen.

02

Labordiagnostik

Unter anderem Eisenstatus, Schilddrüse, Hormone und Mikronährstoffe – je nach Fragestellung.

03

Behandlung nach Befund

Mängel ausgleichen, Ursachen behandeln und bei geeigneten Formen eine PRP-Behandlung ergänzen.

04

Verlaufskontrolle

Haare wachsen langsam. Der Erfolg wird nach einigen Monaten gemeinsam beurteilt.

PRP

Was ist eine PRP-Behandlung?

PRP steht für plättchenreiches Plasma (platelet-rich plasma). Dafür wird eine kleine Menge Blut abgenommen und in einer Zentrifuge aufbereitet. Das gewonnene Plasma wird anschließend mit feinen Nadeln in die Kopfhaut eingebracht. Üblich sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen.

Studien zeigen bei bestimmten Formen des Haarausfalls positive Effekte, aber nicht bei allen Patientinnen. Ein bestimmtes Ergebnis kann daher nicht zugesagt werden. Mögliche Nebenwirkungen sind Druckschmerz, Rötung oder kleine Blutergüsse an den Einstichstellen.

Haut

PRP für die Haut

PRP bzw. PRF wird auch zur Hautregeneration eingesetzt. Auch hier gilt: Vor der Behandlung stehen Beratung und Aufklärung über Nutzen, Risiken und realistische Erwartungen.

Häufige Fragen

Fragen zu Haarausfall und PRP

Bis zu etwa 100 Haare pro Tag zu verlieren, gilt als normal. Fallen deutlich mehr aus, wird das Haar sichtbar dünner oder entstehen kahle Stellen, ist eine Abklärung sinnvoll.

Nein. PRP kommt vor allem bei bestimmten Formen infrage. Bei einem Mangel oder einer Schilddrüsenerkrankung steht die Behandlung der Ursache im Vordergrund.

Üblich sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen, danach Auffrischungen nach Bedarf. Der genaue Plan richtet sich nach Befund und Verlauf.

Die Injektionen in die Kopfhaut können unangenehm sein. Die Einstichstellen sind meist für kurze Zeit empfindlich.

Haare wachsen langsam. Veränderungen werden in der Regel frühestens nach einigen Monaten beurteilt.

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Erstgespräch

Erst die Ursache, dann die Behandlung.

Jede Behandlung beginnt mit Anamnese und Labor. Die Anfrage ist unverbindlich – Termine werden persönlich vereinbart. Beratung auf Deutsch, Rumänisch und Englisch.

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